Ein Anfang und was davon bleibt...


 

Franz von Assisi: Staatspatron Italiens, Schutzpatron aller Tiere, ein Mensch, der die Ökumene anstrebte und vorantrieb, sie praktizierte, lang bevor sie bei uns als solche überhaupt bekannt oder anerkannt war. Ein Mensch mit Mystik, klein im Wesen und doch so groß in seinem Handeln. Stets im Begriff, immer kleiner, immer ärmer zu werden, zugehörig zu denen, die arm geboren sind und arm sterben werden, und dennoch so häufig in seinem Leben an der Grenze zum Sein, seine tiefe Trauer, eben dieses genau nicht zu erreichen. -
Großherzig und Verständnisvoll gegenüber der ganzen Schöpfung, wobei der Mensch lediglich einen Teil spielt. Respektvoll gegenüber der Kirche und all ihren Amtsträgern, und dennoch Reformist in vielen Bereichen. Ein Leben voller Beispiele für Güte und Herz - Jesus Christus selbst hätte diese Geschichte des kleinen Bruders Franz nicht besser schreiben können.

Aber was verbindet uns mit Franz von Assisi? Was zieht viele Menschen, egal ob gläubig oder nicht, egal welcher Konfession angehörig, so mystisch an, um mehr über diesen Menschen, seinem Leben und der Geschichte, die nach seinem Tode folgte, zu erfahren?

Ich versuche, auf diesen Seiten einen kleinen und vielleicht übersichtlichen Einblick in das Leben dieser Person zu geben, in der Hoffnung, dass diese Seiten vielleicht sogar weiteres Interesse an Franziskus wecken.
Franziskus und sein Leben, seine Einstellungen und Lebensideale bedeuten nicht nur Vergangenes. Vielmehr kann es Inspiration für unser heutiges Tun sein, Beispiel für unser Leben, auch wenn viele Einstellungen dieses Menschen für uns unerreichbar bleiben. Franziskanisch soll in unserer Zeit nicht nur Geschichte und Vergangenheit darstellen. - Viele Visionen, Ideen, Ansichten und Anregungen von Franziskus sind heute sehr aktuell. Und gibt es die verschiedensten Ansätze, diesen Franziskus, einen Teil dieses Franziskus oder eben franziskanische Ansätze im Alltag zu leben.

 

Ich wünsche allen viel Spaß beim Schmökern!

Matthias Werdelmann